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Krafttraining vs. Cardio

29.07.2021

Training ist nicht gleich Training. Doch was genau ist eigentlich der Unterschied zwischen Kraft- und Cardiotraining und welches Training ist für dein Ziel effektiver. Das alles und mehr erfährst du in diesem Blogpost

Cardiotraining: Definition 

Cardiotraining ist eine Variante des Ausdauertrainings (oder auch Herz-Kreislauf-Training). 

Cardiotraining kann entweder Zuhause oder im Studio mithilfe von speziellen Geräten (Laufband, Stepper ect.) stattfinden aber auch draußen im Freien ohne Geräte (joggen). Es verbessert die Leistungsfähigkeit von Herz und Lunge

Ziel von Cardiotraining ist es, die kardiopulmonale Leistungsfähigkeit, also die Funktion des Herz-Lungen-Systems, zu verbessern. 

Beim Cardiotraining wiederholen Sie gleichartige Bewegungsabläufe. Dadurch sollen im Organismus bestimmte Anpassungsprozesse angestoßen werden. Doch laufen nicht alle Anpassungsprozesse gleich schnell ab. So können sich das Kreislaufsystem, ebenso wie Muskeln und innere Organe schnell an erhöhte Anforderungen anpassen - Knochen, Knorpel, Sehnen und Bänder, bauen sich aber etwa drei- bis fünfmal langsamer auf. Das heißt, selbst wenn, das Herz-Kreislauf-System schon viel fitter ist, können Bänder und Sehnen meistens noch nicht mithalten. Deshalb gilt es die Belastung langsam zu steigern und Schmerzen ernst zu nehmen. Drei- bis viermal pro Woche rauchen hier aus, um positive kardiopulmonale Effekte zu erzielen. 

Vorteile vom Cardiotraining: 

  1. Bauchfett reduzieren:
    Cardiotraining kurbelt den Stoffwechseln an, der wiederum die Fettverbrennung unterstützt. In Sachen Kalorienverbrennung ist das Cardiotraining auch knapp ein bisschen im Vorsprung im Vergleich zum Krafttraining.
  2. Herzkrankheiten vermeiden:
    Cardiotraining verbessert die kardiopulmonale Leistungsfähigkeit. Es stärkt das Herz-Kreislauf-System und vermindert dadurch das Risiko an Herzleiden zu erkranken. Außerdem kann es sich positiv auswirken bei hohem Blutdruck, Diabetes Typ 2, Osteoporose und sogar einige Krebsarten. 
  3. Gedächtnisleistung verbessern:
    Studien zufolge kann Cardiotraining die weiße Hirnsubstanz schützen und reparieren. Dadurch verbesserten sich Gedächtnisleistung und Selbstbeherrschung.
  4. Stress abbauen:
    Bestimmt hast du schon mal was von den Glücksgefühlen gehört. Tatsächlich haben Läufer sowas nach einem harten Lauf verspürt. Cardio ist also ein wahres Wundermittel zur Erhöhung des Serotoninspiegels im Gehirns. Dies ist eins der wichtigsten Neurotransmitter, der Depressionen und Angstzustände entgegenwirken kann. Die Wirkung setzt meistens schon während des Trainings ein, so können allein 15 Minuten Training deine Stimmung deutlich verbessern. 
  5. Selbstvertrauen stärken
    Es wurde von Sportpsychologen bestätigt, dass Athleten wie Läufer und Schwimmer meist mehr Selbstvertrauen haben. Es werden nämlich Endorphine ausgeschüttet, die dein Selbstwertgefühl steigern lassen. 

Doch Cardiotraining hat auch einen Nachteil…

Wenn du deinen Körper verändern willst, bringt dir Cardiotraining allein nichts. Wenn du sehr oft oder lange auf dem Laufband oder Crosstrainer schwitzt, kann es sogar passieren, dass du keine neuen Muskeln aufbaust, sondern gar welche abbaust. 

Jetzt aber erstmal genug zum Cardiotraining. Kommen wir zum Krafttraining. 

Definition:

Krafttraining beschreibt ein körperliches Training mit dem Ziel, die motorischen Kraftfähigkeiten zu verbessern. Entscheidend dabei ist der Einsatz von Muskelkraft.  

Es besteht jedoch keine Einigkeit darüber, ab wann überhaupt von einem „Einsatz der Muskelkraft“ gesprochen werden sollte. Sportwissenschaftler setzen meist bei 30% des individuellen Kraftmaximums eine Grenze. Nur bei Bewegungen mit Krafteinsätzen oberhalb dieses Wertes wird überhaupt von Kraft gesprochen.

Neuere Arbeiten aus dem Bereich der Sportwissenschaften sehen die Grenze sogar erst bei 50% des individuellen Kraftmaximums als erreicht an.

Bei einem Krafttraining sind also sportliche Übungen einzusetzen, die mind. 50% des individuellen Kraftmaximums abverlangen. Nur Krafteinsätze oberhalb dieser Grenze provozieren einen ausreichend hohen Reiz. Dies ist die Voraussetzung, um physiologische Anpassungen im Sinne eines Krafttrainings zu bewirken. Diese Anpassungen können z.B. ein verbessertes Nerv-Muskel-Zusammenspiel oder ein Vergrößern des Muskelquerschnitts sein.

Vorteile vom Krafttraining: 

  1. Performance steigern:
    Durch Krafttraining stellst du sicher, dass dein Rumpf dein Körpergewicht besser unterstützen kann. Du stärkst deine Arme und deine Beine. Stärkere Muskeln bedeutet also eine bessere Performance. 
  2. Kalorien verbrennen:
    Nicht nur beim Cardio- auch beim Krafttraining verbrauchst du Kalorien. Krafttraining fördert die Entwicklung von Muskelmasse, die für deine alltäglichen Aufgaben mehr Kraftstoff benötigt als Fett. Das führt dazu, dass dein Ruheumsatz steigt, wodurch du auch ohne Belastung mehr Kalorien verbrennst.
  3. Vorbeugen:
    Zu dem Punkt gibt es nicht ganz so viel zu erklären, obwohl es ein sehr wichtiger Punkt ist. Es wurde durch Studien bestätigt, dass schon durch zwei Krafttrainingseinheiten pro Woche die Bildung von intraabdominalem Fett vorgebeugt werden kann. Dies Fett kann sonst zu tödlichen Krankheiten beitragen. 
  4. Stress abbauen:
    Ähnlich wie beim Cardiotraining, werden auch beim Krafttraining Endorphine ausgeschüttet, die dir dabei helfen Stress abzubauen und dich in eine besser Stimmung bringen.
  5. Selbstvertrauen stärken:
    Ich hab nach dem Training immer das Gefühl ich sehe sofort einen Unterschied und fühle mich voll in Shape - vielleicht kennst du das auch.. und es ist tatsächlich keine Einbildung. Beim Training wird eine Menge Blut in deine Muskeln gepumpt, wodurch sie nach dem Workout definierter aussehen. Außerdem bekommst du beim Krafttraining ein Gefühl Bon Stärker und Selbstbewusstsein, indem du dich über deine physischen Grenzen pushst.
  6. Verletzungen Vermeiden:
    Du hast ja oben, beim Cardiotraining gelesen, dass du währenddessen gut auf deine Sehnen, Bänder und Knochen aufpassen musst. Dafür ist das Krafttraining aber im Gegensatz zum Cardiotraining ideal, denn beim Krafttraining stärkst du Sehnen, Bänder und Knochen. Klar kannst du dich durch falsche Ausführungen verletzen, deshalb solltest du gerade am Anfang auch einen Profi über deine Übungen drüber schauen lassen oder sie erstmal nur mit deinem eigenen Körpergewicht absolvieren aber sobald du in der Routine bist und alle Übungen richtig ausführst, schützt du deinen Körper sogar eher vor Verletzungen. 


Nachteile vom Krafttraining:

Du bist drauf angewiesen, dir entweder Gewichte für Zuhause zuzulegen oder dich in einem Studio anzumelden. Einfach mal draußen Joggen, wie beim Cardio fällt in dem Falle weg. Außerdem reicht die Belastungsdauer nicht, um das Herz-Kreislauf-System zu trainieren

Fazit Cardio vs. Krafttraining:

Beides hat wie wir gesehen haben eine Menge Vorteile, aber genauso auch seine Nachteile und deswegen ist es als erstes super wichtig, dass du dir im klaren darüber wirst, was du mit dem Sport für dich erreichen möchtest. 

Wenn du eher Masse bzw, Muskeln aufbauen möchtest, würde ich dir raten eher weniger Cardiotraining zu machen. Grundsätzlich ist Cardio, wie wir ja nun wissen, super wichtig für dein Herz-Kreislauf-System, aber es kann eben auch den Muskelaufbau hemmen bzw. sogar zu seinem Muskelabbau führen. Deswegen würde ich dir, wenn du eben aufbauen möchtest eher das Krafttraining empfehlen.

Wenn es dir darum geht abzunehmen, zu definieren oder auch einfach etwas für deine Fitness und Gesundheit zu machen, dann würde ich eine Mischung aus beidem empfehlen. Ein kleines warm-up als Cardio Einheit und dann geht es los mit dem Krafttraining. So kurbelst du deinen Stoffwechsel an, verbesserst dein Herz-Kreislauf-System und förderst zusätzlich durch das Krafttraining danach deine Sehnen, Knochen, Bänder, und formst die deinen Traumkörper so, wie du ihn haben magst. 


Das bin ich

Helen Sonneborn

Hey, ich bin Helen (26) und seit ein paar Jahren Fitness- & Ernährungsenthusiast. Nachdem ich selbst 25kg abgenommen und mich auf Essstörungen rausgekämpft habe, möchte ich meine Erfahrung mit anderen Mädels teilen und ihnen auf direktem Weg alles über Ernährung, Training und das richtige Mindset beibringen.

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